Die Geburt...

Die Geburt des Hitdorfer Geselligkeitsvereins

Der im Jahre 1930 gegründete Geselligkeitsverein "Et löstige Dutzend" war mangels schwindender Besucherzahlen bei den traditionellen Hitdorfer Festen nicht mehr in der LAge, die Brauchtumspflegedes alten Rheinstädtchens aufrechtzuerhalten. Die durch diese Maßnahme ins Wasser gefallene Spätkirmes 1967 rüttelte einige Geister wach. In zwei Monaten bereiteten 15 ehemalige Mitglieder die Gründung eines neuen Vereins vor. 45 interessierte Bürger, zunächst nur männliche Personen, erkannten die ausgearbeiteten Statuten an und riefen den Hitdorfer Geselligkeitsverein ins Leben.

Es wurden in den ersten Jahren folgende Veranstaltungen vom HGV durchgeführt: Karneval, Frühkirmes mit Tanz in den Mai, Spätkirmes mit Hahnenköppen, Oktoberfest und Altenfeier.

Ein besonderes Augenmerk haben die Gründer auf den Karneval gerichtet. Der Wunsch über das bekannte Möhnetreiben hinaus Sitzungen mit Kostümbällen aufzuziehen, war schnell Tradition in Hitdorf.

Ein erfreulicher Höhepunkt war die Regentschaft unseres Mitgliedes Josef Ottersbach. Als Prinz Jupp II. der "Grätenmillionär", mit seiner reizenden Prinzessin Friedel, regierte er 1970/71 im Monheimer Karneval. Die Prinzengarde rekrutierte aus unseren eihen.

Als 1993 in Hitdorf die Karnevalsgesellschaft "Hetdörper Mädche un Junge" gegründet wurde, war es selbstverständlich, dass wir uns als Veranstalter im Karnevalstreiben zurückzogen. Mit viel Spaß und Freude nehmen wir aber weiterhin an den Veranstaltungen und am Hitdorfer Karnevalszug teil.

Die Hitdorfer Frühkirmes, am ersten Wochenende im Mai, verbunden mit einem Festzug durch den Ort, mehrerer Musikkapellen und anschließendem Maibaumsetzen, war nach Neugründung des HGV fester Bestandteil in unserem Veranstaltungsprogramm.

Immer geringere Besucherzahlen, besonders der Jugend, veranlassten uns, neue Wege zu beschreiten. Schon nach wenigen Jahren musste der Maibaumumzug und Tanz in den Mai wegen Desinteresse der Bevölkerung aus dem Programm gestrichen werden. Die Bemühungen, einmal im JAhr den Hitdorfern einen beliebten Funk- und Fernsehstar zu präsentieren, ist auf keine Gegenliebe gestoßen. Somit war wieder ein Stück Brauchtum gestorben. Die Frühkirmes ist heute in Verbindung mit dem Schützenfest.

vor zwei Jahren haben junge Mitglieder wieder einen Versuch gewagt. Mit großem Erfolg ist aus dem "Tanz in den Mai" ein "Tanz aus dem April"- Veranstaltung sehr erfolgreich gestartet. Aus einer alten wurde eine neue Tradition geboren.

Die Kirmes, wie wir sie heute kennen, hat ihren Ursprung von den in allen christlichen Gemeinden gefeierten Kirchweihfesten. Auch der Kirmespatron Zachäus, der Mittelpunkt unserer Kirmes, fundiert aus dem Evangelium. Denn in diesem Evangelium ist von einem Oberzöllner namens Zachäus die Rede, der klein von Gestalt, sehr reich und gastfreundlich ist.

Da unsere Kirmes in die Hauptferien- und Urlaubszeit fällt, sahen wir uns gezwungen, ab 1976 wegen immer geringeren Besucher- und Zuschauerzahlen das Kirmesprogramm von 4 auf 3 Tage zu straffen.

Wir sind stolz, das heute viele Orts- und Nachbarvereine unseren Festumzug durch Hitdorf unterstützen und freuen uns über gute Besucherzahlen.

Die Idee, ausgerechnet in den karnevalistischen Rheinniederungen ein Oktoberfest aufzuziehen, entstammt dem Wunsch der Bevölkerung. Der HGV hat die Sehnsucht der Hitdorfer hin zu den Bergen erkannt und jeweils im Oktober die Stadthalle mit blau-weißen Fahnen in ein bayrisches Stad´l verwandelt. Die in Krachlederne und Dirnd´l gekleideten Besucher, sowie das Maß-Bier, schafften in kürzester Zeit ein familiäres Klima.

EInes der Ziele bei der Neugründung des Vereins war, dass etwas für die älteren Mitbürger Hitdorf´s getan werden sollte. Nach einigen Vorschlägen und anschließendem Diskutieren, wurde die Durchführung einer Altenfeier in der Vorweihnachtszeit beschlossen. Es wurde jedoch nicht an eine Weihnachtsfeier gedacht. Ein bunter Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, Programm, Tombola, Plaudern und evtl. einem Tänzchen sollte es sein. Damit war ein Punkt der neuen Satzung erfüllt und wir hatten etwas Neues in die brauchtumspflege aufgenommen.

Wir werden des Öfteren aus der Hitdorfer Bevölkerung gefragt, warum der Hitdorfer Geselligkeitsverein nichts für die Jugend macht. Doch wir haben spezielle Jugendveranstaltungen organisiert. Leider mit wenig Beteiligung! Im Zeitalter des Computers und der Handys ist es sehr schwer, die Jugend mit einfachen Mitteln zu erfreuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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