50 Jahre

Grußwort zum 50 jährigen Bestehen des

Hitdorfer Geselligkeitsvereins e.V.

Vor vielen Jahrhunderten mussten sich die Ansiedlungen, Ortskartelle und Städte gegen feindliche Übergriffe wehren. Dafür wurden Schützenkompanien, Stadtsoldaten, und Bürgerwehren aufgestellt. Später war dies nicht mehr nötig, aber diese Verteidigungswehren lösten sich nicht auf. Sie waren beim Kämpfen zusammengewachsen und zu Brüdern geworden.

Sie gründeten Schützenvereine, Bruderschaften, Schützengilden, uvm. Sie blieben zusammen, weil sie ein zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt hatten. Später im 19. und 20. Jahrhundert fanden sich Vereine mit den verschiedensten Zwecken zusammen. Egal welcher Zweck es war, man wollte nicht alleine und isoliert leben. und dies hat sich bis heute erhalten. Die Vereine bieten mit ihren Veranstaltungen, ganz gleich welches Ziel sie verfolgen, den Alt- und Neubürgern des Ortes oder Stadtviertels Gelegenheit sich zu vergnügen, sich kennen zu lernen und zusammenzufinden. Neubürger haben die Möglichkeit, sich zu orientieren und heimisches Gefühl zu entwickeln.

Nun brauchen die Vereine ja auch einen Festsaal für ihre Aktivitäten. Diese privaten Säle waren vorhanden, aber die freie MArkwirtschaft oder auch der technische Fortschritt haben es nicht fertig gebracht, dass diese Häuser wirtschaftlich rentabel betrieben werden konnten. Sie mussten allerorts schließen. Der letzte dieser Säle in privater Hand ist der Saal Nordhausen in Rheindorf.

1993 haben wir den Dachverband Hitdorfer Vereine gegründet und bei der Stadt Leverkusen einen Nutzungsvertrag unterzeichnet um unsere Stadthalle für Hitdorf zu erhalten und damit den Bürgern und Vereinen einen Treffpunkt. Einzige politische Unterstützung fanden wir hierfür bei der SPD. Mit einem wunderbaren Team haben wir tausende unbezahlte Stunden geleistet. Ich war 16 Jahre als 2. Vorsitzender dabei. Es wurde behauptet, wir hätten uns alles bezahlen lassen. Das stimmt nicht. Die zwei öffentlichen Bürostunden mittwochs haben wir mit 7€/Std. versteuert bezahlt genommen. Die ausgeschiedenen Mitarbeiter haben sehr, sehr gute Nachfolger gefunden und ich hoffe, das es so weiter geht zum Wohle unserer Heimat. Ein Mann der ersten Stunde ist immer noch am Werken und das ist Holger Bock. MAn sollte ihm den Titel "Säule der Stadthalle" verleihen.

 

Liebe Mitglieder des Hitdorfer Geselligkeitsvereins, ich rufe Euch zu und ermuntere Euch weiterzumachen, durchzuhalten, auch wenn mal die Schweißtropfen fließen oder etwas schief läuft, es lohnt sich für unser Hitdorf !!!

 

 

Ich wünsche Euch Glück,

Gesundheit und viel, viel Freude !

 

 

Bruno Küchenberg - Ehrenvorsitzender

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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